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Diese Internet-Präsenz stellt die wissenschaftliche Meinung von Dr. agr. Wolfgang Budde dar und bezieht sich auf die Dissertation: "Anwendung kristalliner Alumosilikate in der Tierernährung, dargestellt am Stoffwechsel des Mastschweines im

Vergleich zum Metabolismus humanitus."

 

"Der Mensch, er weiß es ganz genau,
eigentlich ist er `ne Sau
und das weiß er von klein an,
bevor seine Moral begann!"

Dr. Budde 2018

 

kopf

 

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Die hier gemachten Aussagen betreffen ausschließlich und allein Produkte der Firma des Dr. Budde! Eine Pauschalierung auf alle Zeolithe kann nicht erfolgen, da Korngröße und chemische Zusammensetzung NICHT identisch sind.
Die Korngröße ist entscheidend für den Ort der Wirkung, die chemische Zusammensetzung bedingt die Unschädlichkeit!
 
Lebensmittel vergiften uns, regelmäßig, jeden Tag! Sorgen Sie vor, handeln Sie! Seien Sie auf der sicheren Seite!

 

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Anwendung von Zeolith

 

 Aluminiumverbindungen gelangen täglich in geringen Dosen in den Organismus, durch Lebens- und Genussmittel sowie Umwelteinflüsse. 

Ein Beispiel dafür sind Deodorants, von denen die meisten als aktive Substanz Aluminiumverbindungen enthalten.

 Um mit einem Mythos aufzuräumen: Die scheinbare „Bio-Alternative“ in Form eines Deo-Steins enthält ebenso Aluminium. 

Ausleitungswege

 Die körpereigene Ausleitung erfolgt hauptsächlich über die Nieren. Die Gefahr einer Anreicherung im Organismus und seinen Geweben besteht, falls die Resorptionsbarrieren

umgangen werden können oder wenn die Ausscheidung über die entsprechenden Stoffwechselwege vermindert oder gestört ist. Das bedeutet: Kommt es zu akuten Infektionen

oder chronischen Erkrankungen, kann die natürliche Barriere zwischen Blut und Gewebe wie Knochen, Gehirn und Darm vermehrt durchlässig sein und eine Anreicherung im Gewebe erfolgt.

So nimmt beschädigte Haut etwa 36-fach mehr Aluminium auf als intakte Haut (undat., afssaps).

 Symptome

 Die Aluminiumproblematik steht intensiv in der Diskussion. Bei Belastungen entstehen toxische Wirkungen auf das Nervensystem und eine starke Gesundheitsgefährdung.

Dies gil vor allem für Nierenpatienten aufgrund der unzureichenden Ausscheidung.

Auch die Fruchtbarkeit, ungeborenes Lebensowie die Knochenentwicklung stehen aufgrund des Gefährdungspotenzials von Aluminium in Zusammenhang mit toxischen Effekten

des Metalls, so das Bundesinstitut für Risikobewertung zu Fragen und Antworten über Aluminium in Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten (Februar 2015).

Risikoprüfung von Medizinprodukten auf Zeolithbasis

Die kontroverse Diskussion über das Gefährdungspotenzial von Aluminium gab 2014 Anlass zur Risikoermittlung. Kutane und orale Anwendungsformen wurden geprüft.

Da „Klinoptilolith“ in Medizinprodukten grundsätzlich Aluminium-Silizium-Verbindungen enthält, wurde der Sachverhalt behördlich untersucht.

Die Prüfung sollte ermitteln, ob ein Risiko für Aluminiumresorption durch die orale Einnahme von Medizinprodukten auf Zeolith- bzw. Heilerdenbasis besteht. Die

Hersteller wurden angewiesen, durch in-vitro- sowie in-vivo-Studien die Unbedenklichkeit für den Anwender zu garantieren.

 Der Wirkstoff MANC

 MANC (Modifizierter aktivierter Natur-Klinoptilolith) ist Wirkstoff von Medizinprodukten des Herstellers KLINOVITAL zur effektiven Ausleitung von Metallen aus dem menschlichen Organismus.

Klinische Langzeitdaten, Fallstudien von Ärzten und Therapeuten sowie durchgeführte in-vitro- Untersuchungen widerlegten jedoch das Risiko einer Aluminiumexposition für den

Anwender, die Anwendung ist also sicher.

Hinzu kommen neuste Erkenntnisse über das Funktionsverhalten von MANC im nachgestellten Verdauungstrakt des Menschen.

Zusammen mit klinischen Daten von Langzeitanwendern (>60 Monate) über Aluminium- und Schwermetallverbindungen im Organismus ergibt sich vielmehr ein erweitertes

Gesamtbild:

Zeolith  bindet nicht nur Schwermetalle wie Blei und Quecksilber, sondern auch Aluminiumverbindungen und leitet diese aus. 

 Es sind weitere Studien notwendig, doch die Praxiserfahrungen von Ärzten und den bereits vorliegenden klinischen Daten unterstützen

die Funktion von MANC als effektives Therapeutikum auch zur Ausleitung von aluminiumbelasteten Patienten. Auch für Nierenpatienten wäre der therapeutische

Nutzen erheblich.

Es kann  davon ausgegangen werden, dass Medizinprodukte des Herstellers KLINOVITAL zur Aluminiumbindung und -ausleitung eingesetzt werden können.

​Die hier gemachten Ausführungen beziehen sich nur auf Produkte des Herstellers KLINOVITAL. Nur hier kommt Klinoptilolith in genau definierter Korngröße und chem. Zusammensetzung zum Einsatz.

 
Von der Wirkkraft des Zeolith
 
Woraus besteht Zeolith?
 
Das meist aus Vulkanen stammende kristalline Tuffgestein-Mineral namens Zeolith enthält vor allem Silizium- und Aluminiumverbindungen (SiO2 und Al2O3) Je nach Fundort weist es verschiedene Zusammensetzungen mit jeweils etwas anderen Eigenschaften auf.
Es weist viele außergewöhnliche Fähigkeiten auf und darf wohl zu den bedeutsamsten Naturmineralien auf der Erde gerechnet werden. Weltweit wird Klinoptilolith-Zeolith als der Rohstoff des 21. Jahrhunderts bezeichnet.
 
Es gibt auch künstlich hergestellte, hydratisierte Alumosilikate.
 
Entstehung von Zeolith
 
Nach vulkanischen Eruptionen vor Millionen vor Jahren, bei denen alkalische und erdalkalische Metalle sowie Alumosilikate in Form von Asche aus den Vulkanen herausgepustet wurden, entstanden Ablagerungen aus Zeolith. Die vom Wind getragene vulkanische Asche lagerte sich auf der Erdoberfläche ab und bildete dicke Schichten. In manchen Fällen fiel die Asche auf Gewässer, oder Wasser durchdrang die vulkanischen Ablagerungen. Bei beiden Umständen verursachte die Verbindung zwischen der vulkanischen Asche und dem natriumhaltigen Wasser eine chemische Reaktion, die letztendlich zur Entstehung von natürlichem Zeolith führte.
 
Unterschiedliche Beschaffenheit und Eigenarten von Zeolithen
 
Die jeweilige Beschaffenheit von Zeolith wird während seiner Entstehung bestimmt. Durch geringe natürliche Unterschiede wie Temperatur, geografischer Standort, Beschaffenheit der Asche und des Wassers entstehen geringfügige Verbindungsdifferenzen, die dazu beiführen, dass manche Ablagerungen spezielle, mit anderen Vorkommen nur bedingt vergleichbare Eigenschaften erhalten. Diese während der Entstehung der Zeolithablagerungen herrschenden geringen Differenzen erklären auch, warum jedes natürliche Zeolith einzigartige charakteristische Eigenschaften vorweist.
 
Zeolithzerkleinerung durch Tribomechanik oder Gegenstrahlmühle
 
Nicht nur die jeweils an verschiedenen Fundstätten unterschiedlichen Mineralienzusammensetzungen, sondern auch ihrer Größe, genauer gesagt die Feinheit ihrer Vermahlung entscheiden über die Nützlichkeit und den Einsatzzweck des Zeoliths.
Die Bezeichnung Mikro-Zeolith verweist darauf, dass Zeolithmineral so fein zermahlen wird, dass es nur noch mikro- oder nano-Partikelgröße aufweist. Durch diese feinste Zermahlung wird seine Oberfläche enorm vergrößert.
 
Im wesentlichen werden heute 2 Zerkleinerungsarten verwendet, um die komplexe sowie robuste Kristallstruktur der Zeolithe aufzubrechen und die Oberfläche zu vergrößern:
 
1. Die "tribo-mechanische-Aktivierung-und Zerkleinerung" (= TMAZ®) wurde in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Deutschland entwickelt. Timohir Lelas aus Kroatien verbesserte daran einige Details und liess die veränderte Technik, die zu einer längeren Lebensdauer der Mühle und einer besseren Zerkleinerung des Mahlgutes führte, unter dem Kürzel TMAZ® patentieren.
z.B. werden die Zeolith-Produkte 'Megamin'® oder 'ZEOnatura pulveris' nach diesem preiswerten Zerkleinerungsverfahren hergestellt.
 
2. Zerkleinerung der Zeolithe durch eine Gegenstrahlmühle. Dabei werden Zeolithkristalle durch Gasstrom teilweise auf Schallgeschwindigkeit beschleunigt und treffen aufeinander. Bei diesem Zusammenprall zerkleinern sich die Kristalle gegenseitig. Durch dieses Zerkleinerungsverfahren werden die Kristalle bis an die Grenze zum Nano-Bereich zerkleinert, die Kristallstruktur bricht auf und somit wird die Oberflächenstruktur entscheidend vergrößert. Herstellungsbedingt sind die Partikel durch dieses Verfahren noch kleiner als bei der TMAZ-Methode. Überdies erzeugt dieses Verfahren mehr negative Elektronen an der Oberfläche, als es die mechanische Zerkleinerung vermag. Dies ermöglicht einen besseren Ionenaustausch.
Dieses Verfahren ist wesentlich kostenintensiver und wird in der Praxis kaum angewendet.
Das Zeolith-Produkt Klino-Vital (Zertifiziert nach DIN ISO 13485:2010 unter Berücksichtigung der ISO 14971:2009) wird nach diesem Verfahren hergestellt. Der Gründer der  Firma Klinovital Dr. Budde brachte dieses Verfahren zur Praxisreife und legte als Ergebnis jahrelanger Studien eine genau definierte Korngrößenverteilung fest, die eine optimale Wirkung im Organismus garantiert. Dieses speziell aufgearbeitete Zeolith wird als "Buddelith" bezeichnet.
 
Nach derzeitigem Erkenntnis- und Erfahrungstand dürften die vielseitigen Zeolith-Wirkungen maßgeblich von folgenden Faktoren abhängen:
der Intensität der Zerkleinerung auf Mikron- Partikelgröße
der Qualität und Zusammensetzung des mineralischen Ausgangsmaterials
der elektrischen Ladung zwecks Ionenaustausch.
 
Durch die Zermahlung im Mikrobereich entfaltet Zeolith erst seine vollen vielseitigen fantastischen Hohlraumstruktur-Eigenschaften. Man findet im Internet Hunderte von Seiten mit erstaunlichen Berichten über die vielfältigen Wirkungen von feinst zermahlenem Zeolith.
 
Nutzen der Hohlraumstruktur von Zeolith
 
Das in der Asche enthaltene Silikat und Aluminium bilden gleichmäßige, offene und dreidimensionale Hohlräume mit wabenähnlichem Kristallaufbau. Die Käfigstruktur verleiht dem Zeolith durch die hohe innere Oberfläche ein außerordentliche Ionenaustausch,- Adsorptions- und Hydratationsfähigkeitfähigkeit.
 
Die im Kristall vorhandenen Hohlräume sowie Kanäle können bis zu 50% des Volumens ausmachen. Die im Zeolith vorhandenen Poren und Kanäle schaffen breite (Ober-)Flächen, auf denen chemische Reaktionen stattfinden können. 1 Gramm Zeolith kann eine Oberfläche von bis zu 1000 m2 aufweisen.
 
Zeolithe besitzen die Fähigkeit, die in ihren Hohlräumen enthaltenen Ionen gegen andere Substanzen - z.B. Schadstoffe - auszutauschen und dadurch besser zu entgiften und leichter auszuscheiden.
Dadurch kann Zeolith z.B. unterschiedliche Gase, Feuchtigkeit, Petrochemikalien, Ammonium, Schwermetalle (z.B. Blei, Quecksilber), Gifte, hochbrisante Radioaktivelemente (z.B. Caesium 137) Abfallstoffe sowie unterschiedliche Lösungen in großen Mengen absorbieren oder diese auf seiner (Ober)-Fläche transportieren und aus dem Körper ausscheiden, bevor Vitalfunktionen beeinträchtigt werden. Die Wirkung beruht dabei auf dem rein physikalischen Bindungsvorgang der Absorption.
Die Leber als wichtigstes Entgiftungsorgan und viele andere kontaminierte Organe können dadurch wesentlich entlastet werden.
 
Übersicht der wichtigsten Klinoptilolith-Zeolith-Wirkungen im menschl. Körper
 
Wichtige Grundeigenschaften und Wirkungen des feinst zermahlenen Klinoptilolith-Zeoliths (in dem das Silikat und Aluminiumverhältnis 5 zu 1 beträgt):
es ist ein vorzügliches Basisprophylaktikum und Basistherapeutikum. Das belegen Forschungsergebnisse und praktisch-medizinische Erfahrungen der letzten 25 Jahr,
es hat hohe Aufsaugefähigkeit (durch Adsorption und Ionenaustausch), Entschlackungs- u. grosse Entgiftungswirkungen: Kann Stoffwechselendprodukte, Schadstoffe, Schwermetalle, Toxine, medikamentöse Gifte, Schlacken und auch radioaktive Partikelchen jeder Art binden, neutralisieren und problemlos aus dem Körper ausführen.
  

    

Zusammenhang DARM-LEBER-HAUT

Die Leber ist die größte Drüse unseres Körpers. Sie ist nicht nur eine wichtige Quelle für Verdauungssäfte (Gallensäuren bei der Fettverdauung), sondern ist auch das Zentralorgan im Stoffwechsel.
Leider ist unsere Nahrung regelrecht vergiftet. Mit der Nahrungsaufnahme ist die Aufnahme einer Vielzahl körperfremder, teils giftiger Stoffe verbunden. Diese werden resorbiert und gelangen über das Pfortadersystem zur Leber. Die meisten dieser Substanzen schädigen die Leber!
Die physiologische Darmflora ist eine der wichtigsten Faktoren, die eine Leberschädigung verhindern kann. Physiologische Darmkeime (Escherichia coli, Enterokokken, Bifido-Laktobakterien, u. a.) besiedeln in charakteristischer Weise die Oberfläche des Darmschleimhautepithels und stellen so – indem sie das Anhaften invasiver Bakterien (Proteus, Klebsiella, Chlostridien, Pseudomonas) an der Schleimhaut behindern (Kolonilasationsresistenz) – einen wichtigen Schutz für die Integrität der menschlichen Barriere des Darmschleimhautepithels dar.
Durch die ständige Präsentation von Bakterien und großen Molekülen aus dem Darm über spezialisierte Zellen im Dünndarm wird nicht nur die Abwehrbereitschaft des darmassoziierten Immunsystems, sondern auch die systemische Immunabwehr stimuliert.

 

Die Aufrechterhaltung dieses Gleichgewichts ist sehr wichtig und geschieht durch das Zusammenspiel folgender Faktoren:
- Säuresekretion des Magens
- Enzyme der Bauchspeicheldrüse
- Gallensekretion
- Motilität des Darmes
- Integrität der Darmschleimhaut
- Darmflora

Dieses sehr empfindliche Gleichgewicht kann und wird durch externe Faktoren beeinflusst. Diese Beeinflussung kann gewollt sein (Antibiotika, Strahlentherapie) oder geschieht unwillkürlich z. B. durch die Nahrung. Störungen der Zusammensetzung der Darmflora können das Eindringen oder die Ansiedlung pathogener Mikroorganismen im Darm begünstigen und damit zur Herabsetzung der minimalen infektiösen Dosis für bedingt pathogene oder pathogene Bakterien führen. Eine aufsteigende Überwucherung der oberen Dünndarmabschnitte mit Bakterien der Dickdarmflora kann auftreten. Denken Sie in diesem Zusammenhang ebenfalls an die aufsteigende Entzündung der ableitenden Harnwege!
Nun ist alles durcheinander in der unteren Hemisphäre. Was ist das Ergebnis? Durchfall!
Klinisch manifestiert bedeutet das die Störung der Verdauung, die die Spaltung und/oder Resorption der Kohlenhydrate/Proteine/Fette und Gallensäure betrifft.
Durch den jetzt auftretenden vermehrten bakteriellen Abbau der Nahrungsbestandteile kommt es zu einer erhöhten Belastung der Entgiftungsleistung der Leber. Ohnehin durch Umweltgifte und E-Nummern gefordert, kommen jetzt noch die bei der gestörten Verdauung erhöht anfallenden bakteriellen Stoffwechselprodukte (biogene Amine, Ammoniak, Phenole usw.) hinzu.
Vorhandene Hefen können solche Mengen an Fuselalkoholen (Methyl-, Amyl- und Isoamylalkohol) bilden, dass es zu schweren Störungen in der Leber führen kann. Letztendlich führt die Störung der Darmflora zu einer Schädigung der Darmschleimhaut. Damit geht eine Steigerung der Permeabilität der Darmschleimhaut einher, die zu einer Schwächung der Abwehrfunktion des Darmes führt. Es kommt zu einer erhöhten Belastung des Organismus mit Antigenen! Ergebnis? Nahrungsmittelallergie.

Ursachen:

  1. Falsche Ernährungsgewohnheiten
  2. Strahlentherapie
  3. Antibiotika
  4. Kortikoide
  5. Abführmittel
  6. vorausgegangene Infektionen
  7. Ovulationshemmer
  8. Umweltgifte
  9. chronische Erkrankungen
  10. Stress
Das sind nur einige Beispiele. Die Aufzählung ist nicht abschließend, soll sie auch nicht sein.
Fällt Ihnen etwas auf? Nicht zum Fenster hinausschauen, immer auf dem Bildschirm bleiben! Es fehlen Alkohol und Nikotin, Saufen und Rauchen kann man auch sagen.
Nicht immer alles darauf schieben. Dass das schädlich ist, braucht uns niemand zu sagen, aber es macht Spaß!
 

Schwermetalle

Schwermetalle kommen als Bestandteile der Erdkruste in Spuren überall in der Natur vor. Als chemische Elemente können sie weder als solche abgebaut noch vernichtet werden. Einige Schwermetalle sind lebensnotwendig; zu ihnen zählen z.B. Kupfer, Zink, Eisen und Mangan, die der Organismus in Spuren benötigt. Andere Schwermetalle hingegen haben bei Stoffwechselprozessen keine erkennbare Funktion und sind bereits in geringen Mengen giftig.

Was versteht man unter Schwermetallen?

Allgemein werden als Schwermetalle solche Elemente bezeichnet, die eine Dichte über 4,5 g/cm3 aufweisen. Aus biologischer und ökotoxikologischer Sicht ist eine derartige Unterteilung willkürlich, da nur die Bindungsform entscheidend für die biologischen Eigenschaften ist.

Welche Schwermetalle sind besonders problematisch?

Als gefährlich und giftig werden vor allem Blei, Cadmium und Quecksilber angesehen. Die Kontamination von Lebensmitteln mit diesen Schwermetallen wird im wesentlichen durch industrielle Aktivitäten verursacht. Sie werden z. B. über Abgase von Straßenverkehr und Industrie in die Atmosphäre gebracht und mit der Luftströmung weit transportiert, bevor sie auf die Erdoberfläche niedergehen. In den Boden gelangen sie u. a. über Düngemittel (Klärschlamm) und reichern sich dort an oder sie sickern in tiefere Schichten bis ins Grundwasser.

Wie kommen Schwermetalle in die Lebensmittel?

Blei

Mit der Einführung des bleifreien Benzins ist eine Hauptquelle für die Belastung der Umwelt mit Blei weggefallen. Erzhütten und bleiverarbeitende Industrie emittieren dieses Element jedoch weiterhin. Es gelangt hauptsächlich über Abgase in die Luft und schlägt sich als bleihaltiger Staub auf der Oberfläche von Früchten und Blättern nieder. Der Bleigehalt von tierischen Lebensmitteln wird vor allem durch bleihaltige, pflanzliche Futtermittel verursacht. Blei kann auch aus bleihaltigen Glasuren von Keramikgefäßen in Lebensmittel übergehen.

Cadmium

Cadmium wird in vielen technischen Prozessen eingesetzt, u. a. bei aufladbaren Batterien oder bei der Herstellung von Farbpigmenten. Vor allem durch Verbrennungsprozesse oder als Bestandteil von Klärschlamm wird es in die Umwelt eingebracht. Cadmium wird von den Pflanzen hauptsächlich über die Wurzeln aus dem Boden aufgenommen und im Gewebe gespeichert. Über die Nahrungskette gelangt dieses Element in den tierischen und schließlich in den menschlichen Körper, wo es sich in der Leber und den Nieren anreichert.

Quecksilber

Im Gegensatz zu früheren Jahren, als quecksilberhaltige Pflanzenschutz- oder Desinfektionsmittel eingesetzt wurden, ist die Verwendung dieses Schwermetalls in der Industrie deutlich zurück gegangen. Über Klärschlamm gelangt Quecksilber auf die Felder oder durch Verbrennungsprozesse in die Atmosphäre. Flüsse und Meere weisen - je nach Belastung mit Abwässern - teilweise eine relativ hohe Belastung mit Quecksilber auf. Fische und andere Wassertiere gelten als belastete Lebensmittel, da sie dieses Element anreichern. Dabei hängt die Menge von Alter und Art (Friedfische, Raubfische) und dem Verschmutzungsgrad der Gewässer ab. Bei Verwendung von Fischmehl als Tierfutter findet sich Quecksilber auch in Leber und Niere von terrestrischen Lebewesen.

Wie ist die Belastungssituation?

Trinkwasser

In den Jahren 1999 bis 2001 wurden ca. 400 Trinkwässer u. a. auf ihren Gehalt an Schwermetallen (in Mikrogramm -µ-) untersucht. Die folgenden Grenzwerte sind in der Trinkwasserverordnung festgelegt:
  • Blei 10 µg/l
  • Cadmium 5 µg/l
  • Quecksilber 1 µg/l.
Quecksilber wurde in keiner Probe in messbarer Konzentration nachgewiesen, für Cadmium wurde lediglich in einem Wasser der Grenzwert erreicht. 5 Proben Trinkwasser wiesen Bleigehalte über 40 µg/l auf, hier handelte es sich jedoch ausnahmslos um korrosionsbedingte Belastungen aus alten Leitungen.

Pflanzliche und tierische Lebensmittel

In frischem Obst und Gemüse ist in den allermeisten Fällen Blei und Cadmium nicht oder nur in sehr geringen Spuren nachweisbar. In verschiedenen küchenmäßig vorbereiteten Früchten (gewaschen, evtl. geschält) wurde in den letzten Jahren keine nennenswerte Belastung mit Schwermetallen festgestellt (Resultate aus Untersuchungen an 80 Proben Obst und 160 Proben Gemüse).
Ähnlich stellt sich die Situation bei Kindernahrung (Säuglingsnahrung, Getreidebreie und Kinder-Fertiggerichte) dar. Blei ist nur vereinzelt in sehr geringer Menge nachweisbar. Ca. 20 % der Kindernahrungen weisen Cadmium in messbaren Konzentrationen auf, die Gehalte bewegen sich jedoch im Spurenbereich und sind damit als absolut unbedenklich anzusehen.
Untersuchungen im Rahmen des Lebensmittelmonitorings 1999 ergaben, dass Leinsamen hohe Cadmiumgehalte aufweisen kann.

 

Die nachfolgenden Abbildungen geben einen Überblick über die Belastungssituation ausgewählter Lebensmittel aus den Jahren 1999 bis 2001. Dargestellt sind nur die Elemente, für die nennenswerte Gehalte festgestellt wurden.
Der farbige Längsbalken markiert den Bereich zwischen dem niedrigsten und dem höchsten gemessenen Wert (min. / max.). Der Teilstrich in dem Balken steht für den Mittelwert.

1. Getreide

Cadmium findet sich als einziges Schwermetall in messbaren Mengen in Getreide wie z. B. Weizen, Roggen und Reis. Sortenbedingt enthalten Weizen und Reis höhere Cadmiumgehalte; diese Pflanzen nehmen, genetisch bedingt, mehr Cadmium aus dem Boden auf. Der im Vergleich zum ganzen Korn erhöhte Gehalt in Weizenkleie erklärt sich dadurch, dass Cadmium bevorzugt in den äußeren Schichten des Getreidekorns gespeichert wird.

2. Pilze

 

Pilze nehmen im Vergleich zu den meisten Pflanzen bedeutende Mengen an Metallen aus dem Boden auf und reichern diese in ihren Fruchtkörpern an. Art und Ausmaß der Aufnahme sind artenspezifisch.
Während Kulturpilze in der Regel keine erhöhten Schwermetallgehalte aufweisen, sind insbesondere die Cadmium- und Quecksilbergehalte verschiedener Wildpilze erhöht. Ein Grenzwert existiert nur für den Cadmiumgehalt in Kulturpilzen.

3. Leber

Die Leber als Entgiftungsorgan im tierischen Organismus reichert die mit dem Futter aufgenommenen Schwermetalle an. Mit zunehmendem Alter der Tiere steigt die Belastung und deshalb werden etwa Lebern von Rindern, die mehr als 24 Monate alt sind, nicht mehr als Lebensmittel in den Verkehr gebracht. Muskelfleisch von Schlachttieren ist praktisch frei von messbaren Gehalten an Blei, Cadmium und Quecksilber.

4. Meeresfrüchte

Seefische und Muscheln stehen am Ende der Nahrungskette, sie filtern Schadstoffe aus dem Meerwasser und reichern Schwermetalle aus kleineren Lebewesen, die ihnen als Nahrung dienen, an. Abhängig von der Tierart und vom Verschmutzungsgrad des Gewässers werden Blei, Cadmium und Quecksilber in unterschiedlicher Menge im Organismus gespeichert.

Wie schädlich sind Schwermetalle für die menschliche Gesundheit?

Blei

Blei wird bei Kindern zu etwa 50%, bei Erwachsenen zu etwa 10% aus dem Magen-Darmtrakt in den Körper aufgenommen und anschließend mit dem Blutstrom in zahlreiche Organe wie z. B. das Nervensystem, Nieren und Leber transportiert. Blei passiert zudem leicht die Plazentaschranke, so dass bereits vor der Geburt eine Belastung stattfinden kann.
Der größte Teil (ca. 90%) des aufgenommenen Bleis lagert sich in Knochen und Zähnen ab (sog. "Bleidepot"). Da Blei nur langsam wieder aus dem Körper, insbesondere aus den Knochen, ausgeschieden wird, kommt es bei andauernder Belastung im Laufe der Zeit zur Anreicherung(Kumulation) im Körper.
Besonders gefährdet durch eine Bleibelastung sind Kinder und Schwangere (wegen des transplazentaren Übergangs auf den Feten). Zielorgane der Toxizität sind in erster Linie das Nervensystem, das blutbildende System, die Nieren und bei Erwachsenen auch das Herz-Kreislaufsystem. Empfindlichste Zeichen toxischer Wirkungen an diesen Organen sind z. B. eine Verminderung des Intelligenzquotienten, Verminderung von Lern- und Gedächtnisleistungen, Erhöhung der Hörschwelle, Blutarmut, Nierenfunktionsstörungen und zusätzlich bei Erwachsenen ein leichter Blutdruckanstieg. Eine erhöhte Bleibelastung in der Schwangerschaft kann zudem zu vermehrten Früh- und Totgeburten, vermindertem Geburtsgewicht und Fehlbildungen führen. Ergebnisse aus Tierversuchen liefern Hinweise auf eine krebserzeugende Wirkung von Blei.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt für Blei einen PTWI-Wert von 25 µg/kg Körpergewicht/Woche an.

Cadmium

 

Cadmium wird aus dem Magen-Darmtrakt zu etwa 5% in den Körper aufgenommen. Es lagert sich zum größten Teil in den Nieren ab, aber auch in anderen Organen wie Leber, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Speicheldrüsen und Knochen sind Cadmium-Ablagerungen nachzuweisen. Da Cadmium nur sehr langsam wieder aus dem Organismus ausgeschieden wird, findet mit zunehmendem Lebensalter eine Anreicherung (Kumulation) im Körper statt. Hauptspeicherorgan sind dabei die Nieren, welche auch das Hauptzielorgan der Toxizität sind. Empfindlichste Zeichen einer Cadmiumintoxikation sind Störungen der Nierenfunktion.
Bei Tabakrauchern liegen übrigens im Vergleich zu Nichtrauchern etwa doppelt so hohe Cadmiumkonzentrationen in den Nieren vor, da Tabakrauchen eine erhebliche zusätzliche Cadmiumzufuhr darstellt. Inhalativ aufgenommene cadmiumhaltige Stäube und Aerosole können beim Menschen Lungenkrebs auslösen. Bei oraler Zufuhr von Cadmium mit der Nahrung ist nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch nicht mit einem erhöhten Krebsrisiko zu rechnen.
Die WHO gibt für Cadmium einen PTWI-Wert von 7 µg/kg Körpergewicht/Woche an.

Quecksilber

Quecksilber wird mit der Nahrung (Verzehr von Fischen und Meerestieren) ganz überwiegend in Form von organischen Quecksilberverbindungen (z. B. Methyl-Quecksilber) in den Körper aufgenommen.
Organische Quecksilberverbindungen werden dabei nahezu vollständig aus dem Magen-Darmtrakt resorbiert und anschließend mit dem Blutstrom im Organismus verteilt. Sie passieren leicht die Blut-Hirnschranke sowie die Plazentaschranke und reichern sich in Gehirn und Rückenmark und bei Schwangeren im fötalen Blut an. Da der sich entwickelnde Organismus (vor und nach der Geburt) eine 5-10 mal höhere Empfindlichkeit als der erwachsene Organismus aufweist, sind Kinder und Schwangere besonders gefährdet. Hauptzielorgan der Toxizität ist sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen das zentrale Nervensystem. Zeichen einer Schädigung dieses Organs sind bei Kindern, die bereits vor der Geburt einer Quecksilber-Belastung ausgesetzt waren, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen. Beim Erwachsenen treten z. B. Missempfindungen an der Haut wie ?Kribbeln oder ein pelziges Gefühl ?, Gangunsicherheit, Sprach- und Hörstörungen sowie Gesichtsfeldeinschränkungen als frühe Zeichen einer Schädigung des zentralen Nervensystems durch organische Quecksilberverbindungen auf.

 

Anorganische Quecksilberverbindungen werden im Gegensatz zu den organischen Verbindungen mit der Nahrung nur in sehr geringen Mengen zugeführt und auch nur in geringem Maße aus dem Magen-Darmtrakt in den Körper aufgenommen. Anorganisches Quecksilber reichert sich vor allem in den Nieren, in geringeren Mengen auch in der Leber, Schilddrüse, Gehirn und in den Hoden an. Hauptzielorgan der Toxizität sind die Nieren, Schädigungen zeigen sich in Form von Nierenfunktionsstörungen.
Aus Tierversuchen liegen Hinweise auf eine krebserzeugende Wirkung von organischen und anorganischen Quecksilberverbindungen vor.
Die WHO gibt einen PTWI-Wert von 5 µg/kg Körpergewicht pro Woche für Quecksilber, gesamt, davon 3,3 µg/kg Körpergewicht pro Woche für Methyl-Quecksilber an.

Welche Maßnahmen trifft der Staat zur Risikominderung/-vorbeugung?

Zum Schutz des Verbrauchers werden in den Lebensmitteln die zulässigen Gehalte an Kontaminanten auf gesundheitlich unbedenkliche Werte begrenzt. Dabei sind insbesondere auch empfindliche Bevölkerungsgruppen zu berücksichtigen. Neben rein toxikologischen Aspekten muss im Rahmen einer guten Herstellungspraxis auch bereits bei der Erzeugung von Lebensmitteln ein größtmöglicher Schutz der Bevölkerung vor einer Belastung mit Schadstoffen im Vordergrund stehen.
Von der Europäischen Gemeinschaft wurden im Jahr 2001 für den gemeinsamen Markt Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln festgelegt (Verordnung EG Nr. 466/2001 vom 8. März 2001). Neben anderen Stoffen sind für die Schwermetalle Blei, Cadmium und Quecksilber unterschiedliche Höchstgehalte für verschiedene Lebensmittel aufgelistet. Die folgende Tabelle enthält in Auszügen und in verkürzter Form die Grenzwerte für einige Lebensmittel:

Höchstgehalte von Blei und Cadmium in ausgewählten Lebensmitteln

Erzeugnis
Höchstgehalte in mg/kg
 
Blei
Cadmium
Milch
0,02
 
Fleisch
0,10
0,05
Fisch
0,20
0,05
Muscheln
1,50
1,00
Getreide
0,20
0,10
Kleie
 
0,20
Sojabohnen
 
0,20
Gemüse
0,10
0,05
Blattgemüse
0,30
0,20
Obst
0,10
0,05
Fruchtsäfte
0,05
 
Tabelle 1: Höchstgehalte von Blei und Cadmium in ausgewählten Lebensmitteln
Die Höchstwerte berücksichtigen auch besondere Lebensmittel, die höhere Belastungen an Schwermetallen aufweisen wie z.B. Muscheln, Kleie oder Sojabohnen.
Höchstgehalte für Quecksilber sind ausschließlich für Fische und Fischereierzeugnisse aufgeführt, da sie bevorzugt mit diesem Schwermetall belastet sind. Generell gilt ein Quecksilbergrenzwert von 0,5 mg/kg, für bestimmte Fischarten, die aus physiologischen Gründen Quecksilber vermehrt im Gewebe speichern, beträgt der Höchstgehalt 1,0 mg/kg.
Grundsätzlich fordert die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, dass die Höchstgehalte so niedrig sein sollten, wie dies vernünftigerweise zu erreichen ist. Das bedeutet aber auch, dass eine Überschreitung der Höchstwerte nicht automatisch eine Gefährdung der Gesundheit nach sich zieht.
Die genannten Grenzwerte gelten seit dem 5. April 2002.
Um die Vergleichbarkeit der Untersuchungen innerhalb der Mitgliedstaaten zu gewährleisten, sind Anforderungen zu Probenahmeverfahren und Analysemethoden in einer gesonderten Richtlinie (Richtlinie 2001/22/EG vom 8. März 2001) festgelegt.
Grenzwerte für Trink- und Mineralwasser sind in den Verordnungen über Trinkwasser (vom 5.12.1990) und Mineral- und Tafelwasser (vom 1.12.1984) festgelegt. Für Wein sind gesonderte Grenzwerte in der Weinverordnung (vom 28.8.1998), für Fleisch in der Fleischhygiene-Verordnung (vom 21.5.1997) geregelt. (s. Recht).

Verbrauchertipps

  • Obst und Gemüse gründlich waschen, evtl. schälen bzw. äußere Blätter entfernen
  • Nicht mehr als 200 bis 250 g Wildpilze pro Woche essen. Zuchtchampignons enthalten wesentlich weniger Schwermetalle als Wildpilze und sind daher in diese Empfehlung nicht miteinbezogen.
  • Wer Leinsamen regelmäßig und über einen längeren Zeitraum isst, sollte möglichst ganze oder eventuell fein aufgebrochene Leinsamenkörner verwenden. Geschroteter Leinsamen ist feiner zerkleinert, wodurch möglicherweise enthaltenes Cadmium leichter vom Körper aufgenommen wird als bei den beiden anderen Angebotsformen. 
  • Für den Lebensmittelgebrauch nur ausdrücklich dafür gekennzeichnete Töpferwaren verwenden, deren Glasur bleifrei ist. Nur bei solchen Gefäßen kann ein Übergang von Blei aus der Glasur ins Lebensmittel ausgeschlossen werden. Keramikgefäße, deren Herstellungsverfahren unklar ist, sind nur als Dekorationsgegenstände geeignet. Dies gilt für alle Herkunftsländer.
 

Kohlenhydratarme Ernährung

 Wer sich für eine kohlenhydratarme Ernährung entscheidet, steht nicht nur vor der Frage, was in welchen Mengen gegessen werden darf. Viele der Fragen, die aufkommen, beziehen sich auf den eigenen Körper:
  • „Warum funktioniert kohlenhydratarme Ernährung zum Abnehmen?“
  • „Was passiert in meinem Körper, wenn ich weniger Kohlenhydrate esse?“
  • „Wie lange hält der Effekt des Abnehmens an?“
  • „Ist Kohlenhydratarme Ernährung überhaupt gesund für den Körper?“
  • „Was sagen Ärzte zu dieser Diätform?“
  • „Wie positiv oder negativ sind die Erfahrungen derer, die kohlenhydratarme Ernährung versucht haben?“
Tatsächlich sind die Antworten auf diese Fragen wichtiger als das bekannte: „Was darf ich denn während dieser Diät essen?“. Eine Diät, die auf dem Papier gut aussieht, in der Praxis jedoch versagt, wird Ihnen nichts nutzen.
In diesem Artikel nun also die Antworten auf die wichtigsten Fragen!
Warum funktioniert diese Diätform?
Es ist wichtig zu wissen, wie der Körper auf eine plötzliche Ernährungsumstellung reagiert. Im Fall der Kohlenhydratarmen Ernährung schränken Sie die Zufuhr, von einem der drei Energielieferanten für den Körper, ein.
In einem solchen Fall muss sich der Körper anders behelfen.
Der Körper benötigt ein bis zwei Wochen, um sich auf diesen Zustand einzustellen. In dieser Zeit sind die Ergebnisse der Diät besonders sichtbar. Die Pfunde purzeln wie nie zuvor, denn der Körper greift nun, weil nicht genug Kohlenhydrate da sind, auf seine Fettreserven zurück.
Das bedeutet, dass Sie mit der kohlenhydratarme Ernährung dem Körper signalisieren, dass gerade eine Notsituation herrscht. Fettreserven, die vom Körper für schlechte Zeiten angelegt wurden, werden nun abgebaut, damit man weiterhin den Alltag bewältigen kann.

Was passiert genau in meinem Körper?

Mehrere Dinge passieren während der Kohlenhydratarme Ernährung in Ihrem Körper.
Ein Wort, welches Sie vielleicht schon oft gelesen haben, aber dessen Bedeutung selten genauer erklärt wird ist „Ketose“.
Ketose passiert immer dann, wenn man für längere Zeit fastet. Da der Körper kohlenhydratarme Ernährung als Fasten versteht, kommt es hier auch zu einer Ketose.
Aber was genau ist das?
Ketose ist ein Zustand des Stoffwechsels, bei dem es einen Anstieg der Konzentration von Ketonkörpern im Körper gibt. Diese Körper sind wichtig, denn sie sorgen dafür, dass Fett richtig in Energie gewandelt wird. Entstehen zu viele Ketonkörper, so werden Sie über den Urin ausgeschieden. Während einer Ketose kann es leider auch zu Mundgeruch kommen. In vielen Fällen hat man das Gefühl, dass Ketose etwas sehr schlimmes ist, denn so wird es oft hingestellt. Jedoch ist die Ketose eine natürliche und hilfreiche Reaktion des Körpers auf eine Hungerzeit oder auf kohlenhydratarme Ernährung. Haben Sie also keine Angst vor einer Ketose, sondern seien Sie froh, dass diese passiert. Würde die Ketose nicht auftreten, so würden Sie während einer Diät oder kohlenhydratarme Ernährung sehr leistungsschwach, müde und lustlos werden. Die Ketose hilft Ihnen, weiterhin zu funktionieren.
Aufgrund der Ketose und gewisser Abfallstoffe, die beim Fettabbau während einer Diät vermehrt auftreten, wird gerade im Fall „Kohlenhydratarme Ernährung“ zum vermehrten Trinken von Wasser geraten. Dies hilft, die Giftstoffe über den Urin aus dem Körper zu transportieren. Damit stellen Sie also sicher, während einer radikalen Diät, gesund zu bleiben.
Was jedoch sehr wichtig ist, während einer Ketose. Der Körper kommt zwar mit weniger Energielieferanten aus, jedoch wird aus der zugeführten Nahrung alles an Nährstoffen gezogen, was möglich ist. Sollten Sie also in diesem Zustand plötzlich einem Heißhunger nach Schokolade oder Pizza nachgeben, so wird der Körper das meiste, was an Energie daraus gezogen werden kann, sofort anlegen, um über noch schlechtere Zeiten kommen zu können. So entsteht im Übrigen auch der viel-gehasste Jo-Jo-Effekt.
Natürlich setzt dies auch voraus, dass man nach wie vor genügend Vitamine und Mineralstoffe zu sich nimmt.

Wie lange bleibt der Erfolg?

Wie erwähnt gibt es zu Anfang eine Phase von etwa ein bis zwei Wochen, in der die Pfunde sehr schnell purzeln. Je nach dem, wie streng man seine Kohlenhydratarme Ernährung gestaltet und was das Ausgangsgewicht war, kann der Gewichtsverlust hier höher oder niedriger ausfallen.
Wer die Diät sehr streng gestaltet und stark übergewichtig war, kann in diesen zwei Wochen leicht fünf bis sechs Kilo verlieren.
Sobald sich Ihr Stoffwechsel jedoch auf die neue Ernährung eingestellt hat, wird es schwieriger. Der Körper benötigt nun, wegen der Ketose, weniger Energielieferanten, um zu funktionieren. In dieser Zeit wird man von Woche zu Woche etwas weniger Gewicht verlieren, bis man ein sogenanntes Plateau erreicht. Zu diesem Zeitpunkt wird kein Gewicht mehr verloren, denn der Körper hat sich dann an die neue Situation gewöhnt.
Es ist dann eine gute Idee, das Gewicht zu stabilisieren und für einige Zeit zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung umzusteigen. Wenn sich das neue Gewicht stabilisiert hat und sich der Körper nach ein paar Wochen wieder an die gesunde Ernährung gewöhnt hat, können Sie wieder mit der kohlenhydratarme Ernährung beginnen, sofern Sie Ihr Endziel noch nicht erreicht hatten.

Ist kohlenhydratarme Ernährung gesund?

Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Es gibt durchaus Menschen und sogar Ärzte, die sehr gegen kohlenhydratarme Ernährung sind. Der Grund hierfür ist, dass man einen der drei Energielieferanten (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) fast komplett streicht. Jedoch wird von den meisten Kritikern tatsächlich nur die strikteste Form von Kohlenhydratarme Ernährung angegriffen.
Es gibt zwei Hauptgruppen:
  1. Sehr streng: Kohlenhydrate sind absolut verboten, was dazu führt, dass ausschließlich Fleisch, Fisch, Ei und Fett gegessen wird. Hier ist es so gut wie unmöglich auf dauer gesund zu bleiben, denn man führt dem Körper keine Vitamine und Mineralien zu.
  2. Streng: Der Konsum von stark kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln (z.B. Teigwaren) ist verboten. Gewisse Gemüse- und Obstsorten dürfen weiterhin gegessen werden. Hier ist es möglich dem Körper wichtige Nährstoffe zuzuführen und trotz der Diät, gesund zu bleiben.
Die zweite Form, bei der Gemüse und Obst weiterhin erlaubt sind, wird sehr oft von Ernährungsberatern und sogar in manchen Fällen von Ärzten angeraten.

Wie sind die Erfahrungen mit dieser Ernährung?

Erfahrungsberichte fallen positiv und negativ aus. Es kommt sehr auf die Erwartungen an, die man an die Kohlenhydratarme Ernährung stellt. Sind Sie eher schlank und es geht Ihnen nur um zwei oder drei Kilo, so ist diese Diätform womöglich ungeeignet. Oft sind es Menschen in dieser Situation, die sich über einen Jo-Jo-Effekt beklagen und sagen, dass das Gewicht nicht unten bleibt. Das Problem ist, dass eine solche Diät sanft auslaufen muss, damit man das Zielgewicht auch halten kann. Wer für zwei Kilo auf Kohlenhydrate verzichtet und danach normal weiterisst, wird natürlich diese zwei Kilo sofort wieder auf den Rippen haben und möglicherweise sogar mehr.
Menschen, die viel Gewicht verlieren mussten und die Kohlenhydratarme Ernährung deshalb sehr lange eingehalten haben, wurden oft von einem Arzt begleitet. In diesem Fall wurde vom Arzt das nötige Wissen um die Beendigung der Diät vermittelt und daher konnte sich das Gewicht einpendeln und gehalten werden.
Um dies zu garantieren, ist es wichtig, tatsächlich einen Arzt zurate zu ziehen, wenn ein hoher Gewichtsverlust ansteht. Auch ein Ernährungsberater ist eine gute Anlaufstelle, denn dieser kann Ihnen erklären, was die einzelnen Lebensmittel für den Körper bedeuten und wie sie diese geschickt einsetzen, um Ihr Gewicht zu reduzieren.
 

Essen ohne Kohlenhydrate

Warum wird in so vielen Diäten dazu geraten, auf Kohlenhydrate zu verzichten oder zumindest den Konsum einzuschränken? Wie ratsam ist es tatsächlich, auf diese Nahrungsgruppe zu verzichten? Ist Essen ohne Kohlenhydrate überhaupt in vollem Umfang möglich? Gibt es überhaupt genügend Rezepte für das Essen ohne Kohlenhydrate, die gut schmecken und satt machen, sodass man die Ernährung auch langfristig umstellen kann? Was genau sind Kohlenhydrate eigentlich und worin stecken diese?
Fragen über Fragen, aber Antworten bekommt man oft nur unvollständig. Da die Recherche zu diesem Thema nicht ganz einfach ist, soll dieser Artikel nun eine gute Zusammenfassung zu Thema präsentieren. Erfahren Sie, was Kohlenhydrate sind, wie diese im Körper wirken, welche Lebensmittel Kohlenhydrate enthalten, welche nicht und wie man mit dieser Idee nun erfolgreich abnehmen kann.
 

Was sind Kohlenydrate und was machen diese im Körper?

Wer die Nahrung auf das Essen ohne Kohlenhydrate umstellen möchte, sollte genau wissen, was Kohlenhydrate sind und was diese im Körper tun.
Kohlenhydrate werden auch „Saccharide“ genannt und gemeinsam mit den Fetten und Proteinen bilden sie den größten Teil der menschlichen Ernährung.
Da Kohlenhydrate ein Endprodukt der Fotosynthese ist gehören vor allem Zucker und Stärke in diese Nahrungsmittelgruppe. Die zwei bekanntesten Gruppen der Kohlenhydrate sind die Monosaccharide und die Disaccharide. Wer schon einmal auf Lebensmittelverpackungen durch die Inhaltsliste gegangen ist, dem sind diese beiden Worte bestimmt schon über den Weg gelaufen.
Zu den Monosacchariden gehören beispielsweise Traubenzucker und Fruchtzucker. Man nennt diese auch „Einfachzucker“. Zu den Disacchariden gehören zum Beispiel Kristallzucker und Milchzucker. Diese werden auch Zweifachzucker genannt.
Kohlenhydrate sind ein Energieträger und an sich sehr wichtig für den Körper, um funktionieren zu können. Leider, wie bei fast allem, führt ein übermäßiger Konsum zu Problemen. Im Fall von Kohlenhydraten ist das Problem meistens eine Gewichtszunahme.
Warum? Kohlenhydrate, die der Körper gerade nicht benötigt, wandelt er in Öle um und speichert sie in den Fettzellen (Öl ist eine Form von Fett). An sich ist dies eine gute Sache. In Urzeiten sicherte dies das Überleben einer Person, wenn es einmal tagelang nichts zu essen gab. In der modernen, westlichen Welt von heute, ist dies jedoch keine Gefahr mehr. Nahrung ist in solchem Übermaß verfügbar, dass die Gefahr zu verhungern sehr gering ist. Heute muss der Körper nicht mehr viel Fett speichern, um in schwierigen Zeiten zu überleben. Schließlich muss man sein Essen ja nicht mehr jagen oder mühsam anbauen und hoffen, dass das Wetter mitspielt.
Wenn man all das oben Genannte weiß, klingt es, als ob man fast nichts mehr essen darf, wenn man versucht zu sich auf das „Essen ohne Kohlenhydrate“ zu fokussieren. Schließlich ist in den meisten Dingen zumindest Zucker enthalten. Stärke kann man nicht schmecken also ist es schwierig sie zu identifizieren, wenn man nicht genau weiß auf was mach achten soll.
Ein kleiner Denkanstoß an dieser Stelle, um Stärke in der Nahrung leichter zu erkennen:
Was haben Brot, Erbsen, Kartoffeln, Reis und Bananen gemeinsam?
Überlegen Sie, wie es aussieht, wenn die diese Dinge im Querschnitt schneiden. Wenn sie diese Dinge dann kauen, wie fühlt es sich an?
Wenn man etwas Stärkehaltiges leicht zerkaut und dann für einige Minuten nicht schluckt, so beginnt der Speichel einen chemischen Prozess, der die Stärke in Zucker umwandelt. Daher wird der Geschmack süß. Versuchen Sie es ruhig einmal mit einem Stück Brot. Dies aber nur als Denkanstoß, eine Liste mit stärkehaltigen Lebensmitteln finden Sie weiter unten.

Das Essen ohne Kohlenhydrate in Diäten

Wenn man von Diäten liest, die das „Essen ohne Kohlenhydrate“ empfehlen, wird oft einfach dazu geraten, auf Weißmehlprodukte zu verzichten. Wie Sie sich wahrscheinlich schon dachten, ist es unmöglich, bei einer gesunden Ernährung, völlig auf alle Kohlenhydrate zu verzichten und nur Essen ohne Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Vor allem auf Zucker. Gute Diäten wollen in der Regel zu einem Gewichtsverlust und einer gesunden Ernährungsumstellung führen. Wenn also von „Essen ohne Kohlenhydrate“ die Rede ist, meinen die Autoren der Diäten zu abnehmen in der Regel keinen vollständigen Verzicht, sondern einen eingeschränkten, kontrollierten Konsum von stärkehaltigen Produkten.
Vielleicht haben Sie in diesem Zusammenhang schon von „langkettigen“ und „kurzkettingen“ Kohlenhydraten gehört.
Um dies zu Erklären, wollen wir einmal in die Chemie abschweifen.
Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermolekülen. Oben war von „Einfachzucker“ und „Zweifachzucker“ die Rede. Genau bedeutet das, Einfachzucker besteht aus einem einzelnen Zuckermolekül und Zweifachzucker aus zwei Zuckermolekülen. Jedoch ist das nicht alles.
Kohlenhydrate, die mehrere Zuckermoleküle haben, jedoch weniger als zehn, werden „kurzkettige Kohlenhydrate“ genannt. (Diese sind vor allem in Obst enthalten). Die Kohlenhydrate mit mehr als zehn Zuckermolekülen sind als „langkettige Kohlenhydrate“ oder „Vielfachzucker“ bekannt (Diese sind vor allem in Gemüse enthalten).
Während viele Diäten in der Regel kurzkettige Kohlenhydrate verbieten, schränken sie den Konsum von langkettigen nur ein. Als Faustregel können Sie sich merken, je süßer etwas schmeckt desto „kurzkettiger“ sind die Kohlenhydrate in dem Produkt. Daher wird, im Zusammenhang mit „Essen ohne Kohlenhydrate“, gerne geraten auf Vollkornprodukte umzusteigen, keine Süßigkeiten zu essen, aber dafür viel Gemüse und ein wenig Obst.

Wer sollte auf das Essen ohne Kohlenhydrate verzichten?

Gesunde, normalgewichtige Menschen, sollen auf keinen Fall gänzlich auf Kohlenhydrate verzichten. Diäten die einen vollständigen Verzicht empfehlen sind in der Regel für nur für stark übergewichtige Menschen oder Menschen, die aufgrund von Übergewicht erkrankt sind. Ziel des kompletten Verzichts ist, dass diese Menschen schnell abnehmen müssen um Ihrer Gesundheit nicht noch mehr zu Schaden. Erkrankungen, die durch starkes Übergewicht ausgelöst werden können (aber nicht müssen), sind unter anderem Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Herzerkrankungen, Kreislaufprobleme, Verdauungsprobleme, „Verfettung“ von Organen und Gelenkerkrankungen.
Wer so stark übergewichtig ist, dass er gefährdet ist zu erkranken oder bereits erkrankt ist, kann für eine gewisse Zeit, und unter ärztlicher Aufsicht eine radikale Diät zum schnellen Abnehmen durchführen. Diese Diät ist dann oft auch so aufgestellt, dass es nur Essen ohne Kohlenhydrate gibt. Im Klartext heißt das, dass in solchen Fällen meist ein strenger Ernährungsplan zum abnehmen erstellt wird, welcher Essen ohne Kohlenhydrate in den Vordergrund rückt.
Das muss nicht immer so gemacht werden aber generell kann in dieser Zeit das Essen ohne Kohlenhydrate durchaus empfehlenswert sein. Der Körper kann Energie aus den Fettreserven beziehen und der Magen kann kohlenhydratfrei gefüllt werden. Jedoch muss auch hier wieder aufgepasst werden. Es gibt Lebensmittel, in denen man keinen hohen Anteil von Kohlenhydraten erwarten würde. So sollte in einer solchen Diät zum abnehmen auf Milchprodukte, Eier, Brot und Hülsenfrüchte verzichtet werden.
Bedenkenlos können Fleisch, Fisch, und viele Gemüsesorten verzehrt werden. Leckere Rezepte ohne Kohlenhydrate gibt es hier genügend um die Ernährung langfristig umzustellen.

„Wie finde ich Dinge, die ich noch essen darf?“

Tatsächlich ist es gar nicht so schwer, sich einen Menüplan zum Essen ohne Kohlenhydrate zu erstellen oder gar spontan zu kochen.
  1. Sie halten den Konsum von Zucker auf einem Minimum. Das bedeutet, sie essen zwei bis drei hohle Hände voll Frucht pro Tag aber keine zusätzlichen Süßigkeiten oder Gebäck.
  2. Keine Früchte aus der Dose oder dem Glas, denn diese sind fast immer in Sirup eingelegt, damit sie haltbar bleiben.
  3. Sie lassen Dinge wie Nudeln, Reis, Brot als Beilagen komplett weg.
  4. Auf Hülsenfrüchte oder süßliches Gemüse ist ebenfalls zu verzichten.
  5. Sie machen keine Soßen, denn diese enthalten zum Eindicken immer eine Form von Stärke.
  6. Sie dürfen nach wie vor nach belieben Würzen.
  7. Sie dürfen weiterhin etwas Öl oder Margarine zum anbraten benutzen, jedoch keine Butter.
  8. Sie verzichten auf Milchprodukte und Ei.
Hier ist eine beispielhafte Liste von Lebensmitteln, die leicht erhältlich und günstig sind, und sich für das Essen ohne Kohlenhydrate eignet:
Fleisch
Gemüse
Obst
Erlaubt Erlaubt Finger Weg Erlaubt Finger Weg
Pute Gurke Kürbis Kirsche Banane
Kalb Kopfsalat Bohnen Erdbeeren Avocado
Schweinefleisch Brokkoli Erbsen Trauben Trockenobst
Rindfleisch Zucchini Mais Apfel Rosinen
Truthahn Zwiebel Möhren Birnen
 
Wild Paprika Kartoffeln Pflaumen
 
Fisch :):) Artischocken Ingwer Ananas
 
 
Spargel
 
Melone
 
 
Endiviensalat
 
Mago
 
 
Radieschen
 
 
 
 
Tomaten
 
 
 
 
Diese Liste ist natürlich nicht vollständig. Aber sie gibt einen guten Einblick darüber, welche Lebensmittel beim Abnehmen ohne Kohlenhydrate erlaubt sind und welche nicht.
Auch beinhalten alle Gemüse- und Obstsorten Kohlenhydrate, jedoch haben „die erlaubten“ einen besonders niedrigen Anteil an Kohlenhydraten und sind daher erlaubt. Dahingegen sind die „Finger weg“-Spalten wegen dem Zucker- und / oder Stärkegehalt nicht empfehlenswert.
Folgende, oben nicht aufgeführt Lebensmittel, sind ebenso sehr Reich an Kohlenhydraten:
  • Milch, Butter, Sahne, Joghurt, Süßigkeiten, Kuchen
Eines ist jedoch eindeutig erkennbar:
Zwar gibt es sehr viele Dinge, die beim Essen ohne Kohlenhydrate, nicht konsumiert werden sollen, aber auch mehr als genügend Lebensmittel, die weiterhin gegessen werden dürfen.
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Dr. Budde ©
20190121