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Landwirtschaftliche Nutztiere und Klinovital

Klinovital bei Tieren anwenden

Klinovital bei Tieren anwenden

 

Klinoptilolith zeichnet sich durch seinen einzigartigen, wabenähnlichen Kristallaufbau aus – sog. Käfigstruktur – welche ihm die Ionentauschfähigkeit verleiht, d.h. er kann aus einem Medium Ionen in die inneren Hohlräume aufnehmen und festhalten, oder schon aufgenommene Ionen durch andere ersetzen. Welche Ionen nun adsorbiert oder ausgetauscht werden, wird bestimmt durch deren Größe, resp. Durchmesser und den Durchmesser der Eintrittsöffnungen (Poren) in die inneren Hohlräume (Käfige) des Zeoliths. Je besser Größe und Durchmesser eines Ions mit dem Durchmesser der Poren und der Größe der Käfige übereinstimmen, umso mehr verdrängt es die im Käfig vorhandenen kleineren Ionen und umso stärker wird es dort festgehalten (= höchste Affinität). Ionen mit größerem Durchmesser als jener der Poren des Klinoptiloliths können nicht adsorbiert werden.
 
 Dr. Budde, 2018